Internationaler Besuch: Togo und Spanien in Grevenbroich

  • Bild mit SV-Vertreter:innen

    Bild mit der SV-Vertretung

    Yannick Geisler, Max Scheuerer, Jakob Bizer, Victor Lawson-Hellu, Roger Amegnikou, Johanna Vieten und Alexandra Jesse

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  • Schulleiter nimmt Gastgeschenke entgegen

    Isaak Lassey, Ambroise Klevor, Dr. Michael Collel, Roger Amegnikou, Kerstin Wichelhaus und Victor Lawson-Hellu 

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  • Zu Besuch beim Bürgermeister

    Die Austauschschüler:innen aus Spanien zu Besuch beim Bürgermeister

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  • Ein gemeinsamer Ausflug nach Köln

    Ein Ausflug nach Köln

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Vor der Tür weht die Flagge Togos, in der Mensa finden sich zahlreiche Leckereien auf den liebevoll dekorierten Tischen in den Landesfarben Togos und Spaniens, ein aufgeregtes Stimmengewirr erfüllt den Raum. Wer am vergangenen Donnerstag, 01. September 2022, das Erasmus-Gymnasium betrat, wurde Zeuge gelebter Gastfreundschaft. Mit offenen Armen wurden sowohl eine vierköpfige Delegation (Isaak Lassey, Ambroise Klevor, Roger Amegnikou und Victor Lawson-Hellu) aus Togo als auch die Austauschschüler:innen aus Spanien empfangen.


Der Morgen begann mit Kaffee und Kuchen in der schuleigenen Mensa, sodass während des Essens bereits erste persönliche Kontakte geknüpft werden konnten. So befand sich die Delegation aus Togo im angeregten Gespräch mit Schulleiter Dr. Michael Collel, während auf der anderen Seite des Tisches Schülersprecher Aamir Mohammed sowie Vertreterin Johanna Vieten einiges über die AWA (Aktionsgemeinschaft Viersen-West-Afrika) erfuhren. Vorsitzende Marina Hammes und ihre Stellvertreterin Katja Poxleitner-Beckers waren an diesem Morgen ebenfalls Gäste am Erasmus, um die Schülervertretung im anschließenden Vortrag über ihre Arbeit in Togo zu informieren.


Seit 2008 bereits unterstützt das Erasmus-Gymnasium in Form von unterschiedlichen Projekten die Viersener Aktionsgemeinschaft, um in Togo vor allem Kindern und Jugendlichen ein besseres Lernen und Leben zu ermöglichen. Unter Leitung von Lehrerin Kerstin Wichelhaus und dank der tatkräftigen Arbeit der SV bzw. der großen Spendenbereitschaft der Schulgemeinde wurden so bereits zahlreiche Aktionen in Togo unterstützt. Seit 2020 wird hier auch das erarbeitet Geld aus der „Aktion Tagwerk“ weitergeleitet.


Nach der Frühstückspause trafen sich die Delegation aus Togo, alle Klassensprecher:innen der Schule, Herr Dr. Collel und Frau Wichelhaus sowie die beiden AWA-Vorsitzenden wieder, um der Präsentation von Frau Hammes und Frau Poxleitner-Beckers zu lauschen. Zuvor wurde die Gäste auch auf musikalische Weise willkommen geheißen: Musiklehrerin Annette Eick hatte gemeinsam mit ihren beiden sechsten Klassen ein typisch togolesisches Lied einstudiert, zu dem Oberstufenschüler:innen der Q1 trommelten.


Zahlreiche Bilder und Videos hatten Frau Hammes und Frau Poxleitner-Beckers dabei, die untermauerten, was sich in den letzten Jahren in Togo – dank der Hilfe der AWA Viersen und des Partnervereins „Kadodo“ aus Togo – getan hat. So konnten Kindergärten, Schulen sowie Krankenstationen und Brunnen gebaut bzw. erweitert, aber auch die Versorgung von z.B. Schulkindern mit dringend benötigtem Material sichergestellt und dank finanzieller Unterstützung etwa für das Schulgeld der Kinder aufgekommen werden.


Was Frau Hammes und Frau Poxleitner-Beckers zu berichten hatten, sorgte für Erstaunen und interessiertes Nachfragen: Wie sieht der Schulalltag in Togo aus, wie werden Schüler:innen benotet, warum gibt es eine Schuluniform dort? Drei der Mitglieder der Delegation arbeiten selbst als Lehrer und konnten daher ausführliche Antworten geben. Neben der Schule wollten die SV-Mitglieder aber auch viel über das alltägliche Leben in Togo wissen, etwa, wie es um die Wasserversorgung oder die Sicherheit bestellt ist, wie man sich die Preise vorstellen kann und wie hoch das durchschnittliche Gehalt ist.


Initiatorin Kerstin Wichelhaus zeigte sich am Ende des Vormittags begeistert: „Wir freuen uns und sind stolz, dass ihr uns kennenlernen wollt! Dieser Besuch ist ein voller Erfolg.“ Es lag der Deutsch- und Kunstlehrerin bereits seit ihrem Besuch 2016 in Togo sehr am Herzen, die Vertreter nach Grevenbroich einzuladen. Corona hatte den ersten Anlauf verhindert, um so größer war dafür die Freude am Donnerstag. „Es ist das Eine, Spenden zu sammeln und Patenschaften zu haben und das Andere, die Menschen hinter den Projekten persönlich kennenzulernen. Das berührt und verbindet auf einer ganz anderen, intensiveren Ebene.“ Wenn man in die gespannt lauschenden Gesichter der Schüler:innen blickte, konnte dieser Eindruck nur bestätigt werden.


Gespannte und vorfreudige Stimmung war auch bei den Austauschschüler:innen aus Spanien am Donnerstagmorgen zu spüren: Insgesamt 15 junge Menschen sowie zwei Lehrerinnen sind aktuell bei Gastfamilien zu Besuch und lernen seitdem nicht nur Grevenbroich kennen. Auf dem Programm für die spanischen Jugendlichen stand gemeinsam mit den Erasmus-Gastgebern bisher ein Besuch beim Bürgermeister, eine Rallye quer durch die Stadt und natürlich der Besuch des Schützenfests. Außerdem konnte bei bestem Wetter am Freitag die Sonne in Köln genossen werden und ein Blick vom Dom auf die Rheinmetropole geworfen werden. Nach einem Spaziergang am Rheinufer entlang durfte die spanisch-deutsche Reisegruppe im Schokoladenmuseum nicht nur etwas über die Geschichte der Süßigkeit erfahren, sondern auch einiges verkosten. Organisatorin Annabelle Maslo berichtet, dass das Programm bisher sehr gut angekommen ist. „Besonders gut gefallen hat den Schüler:innen bisher der Dom, das Grevenbroicher Schützenfest sowie das Lichtfestival im Schloss Dyck“, gab die Spanischlehrerin an.


(AP)

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