Einblicke in die Welt der internationalen Beziehungen

Einmal ein Land regieren.
Kreativ Probleme lösen oder mit der Faust auf den Tisch hauen.

Vom 5-7.11 fand an unserer Schule wieder das Planspiel "Politik und internationale Sicherheit" in Zusammenarbeit mit den Jugendoffizieren der Bundeswehr statt. Dieses interaktive Event bot 33 Schülerinnen und Schülern der Oberstufe die Möglichkeit, in die komplexe Welt der internationalen Politik einzutauchen und selber einmal die Rolle von Staats- und Regierungschefs wie Olaf Scholz, Joe Biden oder auch Vladimir Putin zu übernehmen. Dabei konnten sie nicht nur versuchen eigene Interessen durchzusetzen, sondern mussten natürlich auch die Probleme ihres Landes lösen.


Begeistert waren die Schülerinnen und Schüler davon, sich bei der Entwicklung politischer Programme kreativ austoben zu dürfen, um etwa das eigene Land vor Cyberangriffen zu schützen oder etwa ein internationales Pfandsystem einzuführen. Die Auswirkungen der eigenen Politik konnte man dann direkt aus der täglichen Nachrichtensendung im Spiel entnehmen. Gleichzeitig musste aber auch die eigene Wirtschaft am Laufen gehalten werden, denn die Bevölkerung will nicht verhungern und braucht auch Kleidung sowie andere Konsumgüter. Hier war auch Handeln und Feilschen auf dem internationalen Markt gefragt. Probleme machen allerdings selten an der Grenze halt, so dass es mit Hungersnöten, Krieg in der Ukraine, Migration und Klimawandel genügend globale Herausforderungen gab, die zu meistern waren. Da musste etwa der UN-Sicherheitsrat einberufen werden, da Indien der Europäischen Union mit Krieg drohte. Und in Russland fand ein Putsch gegen den kriegstreibenden Präsidenten statt.


Durch Diskussionen, Verhandlungen und strategische Entscheidungen lernten die Schüler:innen und Schüler, wie wichtig Diplomatie und Zusammenarbeit in der internationalen Arena sind. Hierdurch konnten die Schülerinnen und Schüler ein besseres Verständnis für die Herausforderungen und Entscheidungsprozesse entwickeln, die mit der Gestaltung internationaler Beziehungen verbunden sind. Wenn dann unter den Spielerinnen und Spieler die Panik ausbrach, da die eigene Bevölkerung gerade verhungerte, wurden Gedankenspiele über einen möglichen Krieg schnell von der fiktiven Realität des Spiels überholt. In der Generalversammlung der Vereinten Nation bekam jedes Land die Möglichkeit in einer Rede die eigene Position zu erklären, wobei es regelmäßig Feedback in Form von Rückfragen aber auch rhetorische Tipps gab.


Erstmals konnte die wirtschaftliche Komponente des Planspiels dank des schuleigenen Netzwerkes und Ausstattung der Schülerinnen und Schüler vollständig digital ablaufen, so dass die Auswirkungen ihrer Entscheidungen auf Wirtschaft und Bevölkerung in Echtzeit erleben konnten. Möglich wurde das Planspiel dank der Kooperation mit den Jugendoffizieren der Bundeswehr, Vermittlern politischer Bildung im Bereich Sicherheit und internationaler Politik.

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