Sprache als Schlüssel zur Welt

Besondere Erfolge im Fach Englisch am Erasmus-Gymnasium

Besondere Leistungen verdienen besondere Anerkennung: Im Rahmen einer kleinen Feierstunde ehrte Schulleiterin Monika Thouet am Dienstag, 02. Juni 2026, mehrere Schülerinnen und Schüler des Erasmus-Gymnasiums für ihre herausragenden Erfolge im Fach Englisch. Die ausgezeichneten Jugendlichen hatten entweder erfolgreich an Sprachwettbewerben wie The Challenge und dem Bundeswettbewerb Fremdsprachen teilgenommen oder das international anerkannte Cambridge-Zertifikat CAE erworben.


Ein außergewöhnlicher Erfolg in Klasse 6

Besonders beeindruckte Xuhan Zhu aus der Klasse 6d. Mit ihrem 8. Platz auf Bundesebene beim Wettbewerb The Big Challenge setzte sie sich gegen mehr als 11.100 Teilnehmende durch und erzielte damit ein außergewöhnliches Ergebnis. Frau Thouet hob bei der Ehrung die besondere Leistung der Schülerin hervor und gratulierte ihr herzlich zu diesem Erfolg.

Englisch endet nicht nach der Unterrichtsstunde

Auch in der Jahrgangsstufe 8 konnten Schülerinnen mit bemerkenswerten Leistungen überzeugen.
Fatima Ahmad, 8b, nahm erneut erfolgreich an The Big Challenge teil und knüpfte damit an frühere Erfolge an. Sie hat sich schulintern sogar den 1. Platz in Stufe 9 gesichert. Schon seit ihrer Kindheit begeistert sie sich für die englische Sprache und beschäftigt sich weit über den Unterricht hinaus mit ihr. Entsprechend stolz blickt sie auf ihre Leistungen zurück: „Ich bin einfach sehr stolz auf mich und es hat sehr viel Spaß gemacht.“ Dass Englisch für sie weit mehr ist als ein Schulfach, zeigt auch ihr Blick in die Zukunft. Sie könne sich gut vorstellen, später an einer englischsprachigen Universität zu studieren.
Philine Grazio, 8a, stellte sich ebenfalls den anspruchsvollen Aufgaben des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen. Die Teilnahme war für sie eine logische Fortsetzung ihres langjährigen Interesses an Sprachen. Doch was kann man eigentlich tun, um sein Englisch zu verbessern? Ihre Antwort kommt ohne komplizierte Lernstrategien aus: „Wenn ihr euer Englisch verbessern wollt, schaut eure Lieblingsserie einfach mal auf Englisch. Mit deutschen Untertiteln meinetwegen. Das hilft schon.“ Auch englischsprachige Bücher kann sie nur empfehlen: „Man lernt so viele neue Wörter. Das ist auch etwas ganz anderes als in Serien.“

Cambridge-Zertifikate als Sprungbrett für die Zukunft

Einen weiteren Höhepunkt der Ehrung bildeten die Cambridge-Zertifikate, die von Sara Castrillón Berrio, Elisa Bulich, Nathalie Quintero Hawlitschek, alle Q1, Zehranur Demir und Corin Cox, beide EF, erworben wurden. Seit Beginn des Schuljahres hatten sich die Schülerinnen und Schüler einmal wöchentlich in ihrer Mittagspause getroffen, um sich gemeinsam auf die anspruchsvolle Prüfung vorzubereiten. Betreut wurde der Kurs von Englischlehrerin Heike Urban, die die Teilnehmenden über Monate hinweg unterstützte, beriet und gezielt auf die verschiedenen Prüfungsformate vorbereitete. Die Prüfung selbst fand am 21. März 2026 statt.
Dass hinter den Zertifikaten viel mehr steckt als eine einzelne Prüfung, wurde in den Gesprächen mit den Teilnehmenden schnell deutlich. Viele von ihnen verbinden ihre Englischkenntnisse mit ganz konkreten Zukunftsplänen.
Sara denkt dabei besonders weit voraus. Für sie war das Zertifikat auch deshalb interessant, weil es bei Bewerbungen und Studienplänen im Ausland hilfreich sein kann. „Mein Traum wäre wirklich Australien“, erzählt sie mit einem Lächeln.
Auch Elisa verbindet ihre Englischkenntnisse mit internationalen Erfahrungen und kann sich bereits nach dem kommenden Schuljahr einen längeren Auslandsaufenthalt vorstellen, etwa in Form von Work and Travel oder einem Studium im Ausland. 
Auf die Frage nach der Vorbereitung erinnert sie sich vor allem an die intensive Unterstützung durch ihre Lehrerin: „Frau Urban hat uns wirklich toll vorbereitet.“
Gleichzeitig habe die Prüfung ganz andere Anforderungen gestellt als der reguläre Unterricht. Während in Klassenarbeiten häufig längere Texte geschrieben würden, sei es in den Cambridge-Prüfungen oft darum gegangen, Informationen präzise und adressatengerecht zu formulieren.

Natalie betrachtet das Zertifikat ebenfalls als wichtigen Schritt für ihre Zukunft. Sie möchte ihre Sprachkenntnisse weiter ausbauen und sieht die erworbene Qualifikation als wertvolle Grundlage für internationale Studien- und Berufsperspektiven.
Auch Corin verbindet mit dem Zertifikat ganz konkrete Ziele: „Das Zertifikat zeigt nicht nur, dass ich Englisch kann, sondern auch, wie gut ich es kann.“ Vor allem mit Blick auf seine beruflichen Zukunftspläne im internationalen Umfeld sei ihm dieser offizielle Nachweis seiner Sprachkenntnisse besonders wichtig.

Zwei Mal C2 – und eine wichtige Erkenntnis

Besonders bemerkenswert ist, dass Zehranur und Elisa sogar das Niveau C2 erreichten. Dieses Niveau bescheinigt nahezu muttersprachliche Sprachkenntnisse und stellt eine außergewöhnliche Leistung dar.
Rückblickend nimmt Zehranur aus der Vorbereitung jedoch nicht nur sprachliche Fähigkeiten mit, sondern auch eine wichtige persönliche Erkenntnis: „Man macht sich viel zu viel Stress.“ Viele Schülerinnen und Schüler glaubten, man müsse möglichst schwierige Wörter auswendig lernen, um erfolgreich zu sein. Ihre Erfahrung sei jedoch eine andere: „Es geht einfach darum, Englisch auf eine natürliche Art fließend sprechen zu können.“ Deshalb empfiehlt sie – genau wie mehrere andere Teilnehmende –, die Sprache möglichst oft im Alltag zu nutzen. Bücher, Serien oder Filme auf Englisch seien dabei oft hilfreicher als stures Vokabellernen.

Sprache als Schlüssel zur Welt

Auffällig war, dass sich die Aussagen der Geehrten in einem Punkt besonders ähnelten: Englisch wird von ihnen nicht nur als Schulfach wahrgenommen, sondern als Möglichkeit, die Welt zu entdecken, Menschen kennenzulernen und sich neue Wege für Studium und Beruf zu eröffnen.
Bei der Übergabe der Urkunden betonte Frau Thouet deshalb auch die besondere Bedeutung von Fremdsprachen für Bildung, Austausch und persönliche Entwicklung. Als Erasmus plus-Schule sehe man sich in besonderer Weise dem internationalen Lernen verpflichtet. Fremdsprachen eröffneten nicht nur neue Bildungs- und Berufschancen, sondern ermöglichten auch Begegnungen mit anderen Kulturen und Menschen.
Die ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler haben eindrucksvoll gezeigt, wie viel mit Interesse, Engagement und Ausdauer erreicht werden kann. 
Das Erasmus-Gymnasium gratuliert allen Teilnehmenden herzlich zu ihren Erfolgen und wünscht ihnen für ihren weiteren sprachlichen Weg viel Freude und Erfolg!

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