Geschichtsinteressierte Erasmianer auf den Spuren der Schlacht bei Wevelinghoven
„Living History 1648“: Erasmus-Schüler informieren sich hautnah und lautstark über die letzte offene Feldschlacht des Dreißigjährigen Krieges
Die letzte offene Feldschlacht des Dreißigjährigen Krieges fand vor fast genau 378 Jahren bei Wevelinghoven statt. Doch wie sahen die Soldaten aus, als sich Hessische und kaiserliche Truppen am 14. Juni 1648 in dieser Schlacht gegenüberstanden und Wevelinghoven verheerten? Wie haben sie im Lager gelebt, wie sah ihre Kleidung, ihre Waffen aus? Welche Möglichkeiten hatten Ärzte im 17. Jahrhundert, verwundete Soldaten zu behandeln? Wie laut ist es, wenn eine originalgetreu nachgebaute Kanone des Dreißigjährigen Krieges oder eine Muskete abgefeuert wird?
Alle diese Fragen und noch weitere Aspekte wurden Schülerinnen und Schülern des Erasmus-Gymnasiums im Rahmen der Veranstaltung „Living History 1648 - Wevelinghoven“ beantwortet, die der Verein Historisches Wevelinghoven e.V. in Kooperation mit dem Landschaftsverband Rheinland/ Amt für Bodendenkmalpflege bei Kloster Landwaden am 20. und 21. Juli veranstaltet hat. So wurden den Schülern von Fachleuten der Schlachtfeldarchäologie echte Kanonenkugeln, Gewehrkugeln, aber auch Schmuck aus der Mitte des 17. Jahrhunderts vorgelegt und erläutert. Die Rüstung eines Soldaten anzulegen, dessen Gewicht zu spüren, oder die Lanzen eines Pikeniers einmal in die Hand zu nehmen, dies waren die Highlights für die beeindruckten geschichtsinteressierten Erasmianer
.Sehr herzlicher Dank ergeht an Peter T. Schäfer und an Ralf Rosenberger vom Verein Historisches Wevelinghoven e.V. sowie an das Amt für Bodendenkmalpflege des Landschaftsverbands Rheinland für die Ausrichtung dieser spannenden Veranstaltung!
Kw









